Mikrofluidik-Anwendungen

Die stetige Miniaturisierung in der medizinischen Diagnostik fordert heute die Integration mehrerer Bauteilfunktionen auf kleinstem Raum.
Während das Dichtschweißen von feinsten Mikrofluidikstrukturen mit anderen Schweißverfahren kaum oder garnicht möglich ist, kann dies heute selbst mit gängiger, preiswerter Systemtechnik - wie der Strahlführung durch Galvanometerscanner - erfolgen.
Früher war hier der Einsatz von gut fokussierbaren, teuren Nd:YAG-Laserquellen oder der unflexiblen Maskentechnik notwendig. Mit Hilfe von Faserlasern oder fasergekoppelten Diodenlasern lassen sich mit der Technologie des Laserschweißens von Kunststoffen Nahtbreiten im Zehntelmillimeterbereich erzeugen, ohne dass die Flexibilität der Schweißnahtgeometrie oder die Größe des Bearbeitungsraums eingeschränkt wird.
